Der Spagat zwischen den Kulturen ist Sigrid Noyer in die Wiege gelegt. Als Kind einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters wuchs sie mit Piaf-Chansons genauso auf wie mit deutschen Schlagern. Heute lebt sie in Berlin, doch ihre zweite Heimat ist die Bretagne, wo das Haus ihrer Familie steht.
Nach dem Abitur besuchte Sigrid Noyer die Stage School in Hamburg, an der sie zur Musicaldarstellerin ausgebildet wurde. Es folgten feste Engagements am Theater des Westens in Berlin und am Deutschen Theater in München, bevor die vielseitige Künstlerin ihr eigenes Programm auf die Bühne stellte.
In New York, wo sie vier Jahre lebte, nahm sie am renommierten Herbert-Berghof-Studio zusätzlichen Schauspielunterricht und trat unter anderem am LaMama Theater auf. Zurück in Deutschland entwickelte Sigrid Noyer ihre Chansonprogramme, mit denen sie unter anderem bereits an der Volksbühne oder dem Hebbel am Ufer in Berlin zu sehen war. Begleitet wird sie häufig von dem Pianisten Uwe Streibel, der am Konservatorium Nikolai Rimskij-Korsakow in Sankt Petersburg Opernregie und Klavier studiert hat. In jüngster Zeit stand auch die österreichische Saxophonistin Katja Gangoly mit auf der Bühne.
